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Operatives Leistungsspektrum - 3D-Technik

Minimal invasive OP-Verfahren (Schlüssellochtechnik) beim Dick- und Mastdarmkrebs

Alle genannten Operationstechniken am Dick- und Mastdarm können auch unter bestimmten Voraussetzungen in der Schlüssellochtechnik (laparoskopische OP-Verfahren) durchgeführt werden.

 

Die Schlüssellochtechnik zeichnet sich durch möglichst kleine (minmal-invasive) Zugänge aus. Die Entfernung der Darmabschnitte im Dickdarm- und Mastdarmbereich sind identisch zu den Vorgehensweisen am offenen Bauchraumes.

 

Therapie des Kolonkarzinomes (Dickdarmkrebs):

Die Behandlung bösartiger Tumoren am Dickdarm erfolgt durch die Entfernung der tumortragenden Abschnitte unter Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes sowie der Mitentfernung der regionalen Lymphabflussgebiete.

 

Folgende Operationsverfahren werden angewandt:

  • Hemikolektomie rechts / erweiterte Hemicolektomie rechts: Entfernung des rechsseitigen Darmabschnittes einschließlich des zugehörigen Bindegewebes und der Gefäße bis zu ihrem Ursprung. Wiederherstellung der Darmpassage durch Nahtverbindung von Dünn- und Querdarm.
  • Transversumresektion: Entfernung des Querdarmes einschließlich des zugehörigen Bindegewebes und der Gefäße bis zu ihrem Ursprung. Wiederherstellung der Darmpassage durch Nahtverbindung von rechtsseitgem und linksseitigem Dickdarm.
  • Hemikolektomie links / erweiterte Hemicolektomie links: Entfernung des linksseitigen Dickdarmes einschließlich des zugehörigen Bindegewebes und der Gefäße bis zu ihrem Ursprung. Wiederherstellung der Darmpassage durch Nahtverbindung von Quer- und Mastdarm.
  • Sigmaresektion: Entfernung des S-förmigen Dickdarmes einschließlich des zugehörigen Bindegewebes und der Gefäße bis zu ihrem Ursprung. Wiederherstellung der Darmpassage durch Nahtverbindung von linksseitigen Dickdarm und Mastdarm.

 

 

Therapie des Rektumkarzinomes (Mastdarmkrebs):

Präoperative (= neoadjuvante) Therapie

Bei auf den Mastdarm begrenzten Tumoren mit Lymphknotenbeteiligung sowie bei allen darmüberschreitenden  Tumoren führen wir eine präoperative Radiochemotherapie durch.

Nach einer Erholungsphase von ca. vier Wochen erfolgt dann die Operation.

 

Bei auf die Schleimhaut und die angrenzende Muskulatur begrenzten kleinen Tumoren ohne Anhalt für eine Beteiligung der Lymphgefäße kann auf eine präoperative (neoadjuvante) Therapie verzichtet werden.

 

Die Entscheidung über die adäquate Therapie wird in der interdisziplinären Tumorkonferenz im Konsens von Chirurgen,  Gastroenterologen, Onkologen, Radiologen, Pathologen und Strahlentherapeuten empfohlen.

 

Operative Therapie

Folgende Operationsverfahren werden abhängig von der Tumorlokalisation,  der Tumorgröße und dem Tumorstadium durchgeführt: 

 

Lokale operative Entfernung von Tumoren: 
Kleine Tumoren im Enddarm können bei geringem Risiko durch den After entfernt werden. So ist kein Bauchschnitt erforderlich, der Genesungsprozess verläuft deutlich schneller:

  • lokale Entfernung gutartiger Schleimhauttumore mit mindestens 5 mm breitem, unauffälligem Schleimhautrand (Mukosektomie)
  • Vollwandentfernung mit quer zur Darmachse verlaufender Verschlußnaht des Defektes bei bösartigen auf die Schleimhaut begrenzten Tumoren mit einem Durchmesser bis zu 3 cm. Voraussetzung: gute oder mäßiger Differenzierung (G1-2), kein Lymphgefäßeinbruch (low-risk).

Anteriore Rektumresektion


Entfernung  des Tumors im Gesunden mit partieller Entfernung des den Mastdarm umhüllenden Fettkörpers (PME) bei Tumoren am oberen Mastdarm. 

  • Tiefe anteriore Rektumresektion
    Entfernung des Tumors im Gesunden mit der totalen Entfernung des den Mastdarm umhüllenden Fettkörpers (TME) bei Tumoren im mittleren und unteren Mastdarm.
  • Abdominoperineale Rektumexstirpation
    Bei Tumoren die in den Schließmuskel eingewachsen sind und bei Tumoren die nicht mit entsprechenden Sicherheitsabständen entfernt werden können, wird eine Mastdarmamputation (abdomino-perineale Rektumexstirpation) durchgeführt.

    Nach initialer Operation und Präparation im Bauchraum bis zum Beckenboden erfolgt vom Damm aus die Umschneidung des Schließmuskels und anschließend die Abpräparation des Mastdarmes von der Scheiden- oder der Prostatawand. Die Beckenbodenmuskulatur wird verschlossen. Ein künstlicher Darmausgang muß angelegt werden.

Leberteilresektion

Bei isolierten Absiedlungen des Tumors in der Leber können inzwischen bis zu 2/3 der Leber mit vertretbarem Risiko entfernt werden. So besteht auch noch in fortgeschrittenen Fällen die Chance einer Heilung.

 

Lungenteilresektionen

Bei Lungenmetastasen besteht wie auch bei der Leber die Möglichkeit zur Entfernung.